Muss für die Autoversicherung im Jahr 2024 mehr bezahlt werden? Oder wird sie sogar billiger? Für die Beiträge spielen die jährlich neu berechneten Typklassen eine wichtige Rolle. Welche Modelle davon besonders betroffen sind, lesen Sie hier.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat die jährliche Neuberechnung der Typklassen veröffentlicht. Das hat Auswirkungen auf die Höhe der Kfz-Versicherung. Die aktuellen Neueinstufungen werden zum 1. Januar 2024 wirksam. Grundlage für die Typklasseneinstufung ist die Schadenbilanz der letzten drei Jahre. Fahrzeugtypen, die häufig in Unfälle verwickelt sind und hohe Reparaturkosten verursachen, werden besonders hoch eingestuft.
Die Typklassenstatistik bildet die Schadenbilanzen aller rund 32.000 in Deutschland zugelassenen Automodelle ab. In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen , für die Einstufung des Modells sind die Versicherungsleistungen für geschädigte Dritte nach Verkehrsunfällen maßgeblich. In der Vollkaskoversicherung unterscheiden die Statistiker des GDV 25 Typklassen .
Während in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Leistungen für geschädigte Unfallgegner maßgeblich sind, spielt in der Kaskoversicherung unter anderem der Wert des versicherten Autos eine Rolle. Daher haben viele hochmotorisierte Oberklasse-Modelle und SUV wie etwa der Audi RS6 Avant 4.0 und der BMW X6 M50D hohe Typklassen, ältere Modelle oder Kleinwagen wie der Fiat 500 1.2 oder der Citroen C3 1.2 eher niedrige Klassen.
Erhöht sich durch die Neueinstufung der Beitrag zur Kfz-Versicherung, haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht. Auf der Seite des GDV ist