Fotograf der Rheinischen Post: Wie Volker Krämer das Ende des „Prager Frühling“ vor 55 Jahren erlebte

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Fotograf der Rheinischen Post: Wie Volker Krämer das Ende des „Prager Frühling“ vor 55 Jahren erlebte
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In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 beenden die Truppen des Warschauer Pakts den „Prager Frühling“. Volker Krämer, damals Fotograf der Rheinischen Post, erlebte die dramatischen Stunden zufällig mit. Zum 55. Jahrestag zeigen wir sie erneut.

Am Grenzübergang Waidhaus trägt der Zollbeamte Trauerflor. „Als ich ihm die Extrablätter der Prager Zeitungen zeige, bricht er in Tränen aus.“ So notiert es Volker Krämer in seinem Bericht, der am 24. August 1968 in der Rheinischen Post erscheint. Wie der Grenzer steht damals ein ganzes Land unter Schock, denn nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts endet in der Tschechoslowakei ein Reformprozess, der als „Prager Frühling“ begonnen hatte.

Einer der tschechischen Aufständischen wird von einem Mitkämpfer gestützt. Das Foto erschien am 24. August 1968 auf der Titelseite der Rheinischen Post.Berührend sind diese Bilder bis heute, weil die vornehmlich jungen Leute darauf ihr Innerstes nach außen zu kehren scheinen. Krämer, damals erst 25 Jahre alt, dokumentierte nicht bloß Truppenaufgebot und Zerstörungsgewalt, er zeigte, was das mit den Menschen machte.

In Wort und Bild berichtete auch Volker Krämer von Toten und Verletzten; davon, wie Anwohner die Demonstranten von der Straße zogen. Krämer selbst wurde von der Druckwelle eines explodierenden Panzers erfasst und in einen Haus­eingang geschleudert, so erzählte er es später seinem Sohn Felix. Was in Prag geschehen war, das habe ihn ein Leben lang begleitet, sagt der Sohn heute über seinen Vater: „Es ist ein Ort, der für ihn von besonderer Bedeutung war.

Ein Jahr später ging Volker Krämer zum „Stern“ nach Hamburg, für das Magazin fotografierte er in den nächsten 30 Jahren Reportagen in Teheran, auf Kuba, aber auch beim evangelischen Kirchentag in Hannover. Helmut Kohl begleitete er 1983 auf dessen Japan-Reise und machte offenbar so viele Bilder, dass ihn der Kanzler mahnte: „Hören Sie doch auf zu fotografieren, ich bin doch kein Gorilla.

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