Fotobuch über Flüchtlingslager: Europas vergessene Kinder

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Fotobuch über Flüchtlingslager: Europas vergessene Kinder
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Die Fotografin Alea Horst fuhr zu den Flüchtlingslagern auf Lesbos. Über die dort lebenden Kinder hat sie ein eindrucksvolles Buch gemacht.

Ja, muss das sein? Eine Fotodokumentation aus den Flüchtlingslagern auf Lesbos für Kinder? Haben die denn nicht schon genug damit zu tun, ihre Corona- und Klimakrisenangst zu bewältigen? Das werden die erwartbaren Reaktionen vieler Erwachsener auf dieses Buch sein. Zu denen gehöre ich nicht. Deshalb fange ich noch mal anders an.

Während das neue Lager, das nach dem Brand von Moria errichtet wurde, aus der Luftperspektive sauber und ordentlich aussieht, stellt es sich in den Interviews anders dar. Verdreckte und zu wenige Toiletten, nur kaltes Wasser, selten Strom, verdorbenes Essen, matschige Wege und steiniger, unebener Boden, auf dem geschlafen werden soll. Die Zelte sind überbelegt, die Planen flattern im dauernden Wind und machen Lärm, das angsteinflößende Meer ist sehr dicht.

Das Engagement wurde zur Profession Alea Horst begann als erfolgreiche Familien-, Hochzeits- und Sozialfotografin, die die Menschen empathisch und authentisch abbildete und die die Freude, die Rührung und die Emotionalität der Augenblicke sichtbar machte. Bis sie 2016 die Berichte über die ankommenden Flüchtlinge in Griechenland nicht mehr aushielt.

Für Erwachsene beschämend Mit Sondererlaubnissen gelang es ihr, wenigstens mit ein paar Kindern zu sprechen. Die Antworten, die sie bekam, sind so realitätsnah und reflektiert, dass man keine Möglichkeit hat, sich vor ihnen zu verstecken oder sich von ihnen zu distanzieren. Sie kommen von Herzen und treffen voll ins Herz. Für Erwachsene ist das beschämend, für Kinder verständlich.

Gespür dafür, was fehlt Ein besonderes Highlight des Buches sind die kleinen Zeichnungen von Mehrdad Zaeri. Der Künstler, der selbst 1985 als Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland kam, entdeckte in den Aussagen der Kinder als allumgreifendes Thema „Zuhause“, schmuggelte in alle seine Vignetten ein Häusermotiv und beeinflusste damit maßgeblich den Titel des Buches.

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