Die Version 39 von Fedora 39 hält sich mit einschneidenden Änderungen zurück. Die Immutable-Varianten haben einen Neuzugang mit dem Budgie-Desktop.
Mit drei Wochen Verspätung zum ursprünglich frühesten anvisierten Veröffentlichungstermin ist Fedora Linux 39 nun eingetrudelt. Verspätungen sind bei dieser Linux-Distribution nicht ungewöhnlich: Die Entscheidung, ob eine Fedora-Version bereit zur Freigabe ist, treffen die Entwickler in der Schlussphase auf ihrer Mailingliste in wöchentlichen Meetings.
Zuletzt hielten Bugs im Bootloader Grub 2.06 und im Shim-Loader für UEFI die Veröffentlichung auf. Zudem hatte IBM / Red Hat die Stelle des Fedora Program Managers im Zuge weiterer Einsparungen im Mai 2023 gestrichenEine ähnlich lange Verzögerung traf zuletzt Fedora Linux 36, das damals allerdings deutlich sichtbare Neuerungen lieferte. Diese fallen beim aktuellen Fedora 39 überschaubar aus: Die Hauptausgabe, die "Workstation", präsentiert sich, die hier in ihrer puren Form ohne markante Shell-Erweiterungen vorliegt und seitens Fedora nur einen leicht veränderten Willkommensbildschirm bekommen hat.Software-Pakete und Komponenten sind auf neue Versionen aktualisiert. So gibt es LibreOffice 7.6, die GNU Toolchain ist auf GCC 13.2 gehievt und Python liegt bereits in der Ausgabe 3.12 von Anfang Oktober vor. Der Linux-Kernel ist nach der Installation in Version 6.5 vorhanden, wird aber voraussichtlich noch später in diesem Jahrerhalten. Zwar ist Fedora kein "Rolling Release", bleibt aber bei Hauptversionen des Kernels nicht unbedingt wie andere Distributionen stehen, wenn sich ein neuerer Kernel mit vertretbarem Aufwand nachschieben lässt. Ursprünglich geplante, größere Änderungen wie der Wechsel auf den Paketmanager DNF5, die Einbindung des Bootloaders Grub 2.12 und die Präsentation des neuen Web-UI-Installers haben die Entwickler noch mal aufgeschoben. Beim genaueren Hinsehen im Changelog zeigen sich aber schon in Fedora 39 weitere bemerkenswerte Neuerungen unter der Oberfläche: Um Platz für Unified Kernel Images zukünftiger Fedora-Versionen zu machen, wird die EFI System Partition bei Neuinstallation auf 500 MB vergrößert. Um auf Grub als Bootloader auf UEFI-Systemen zu verzichten, kann in Fedora 39 der Installer angewiesen werden, stattdessen mit Systemd-Boot einzurichten. Diesnicht nur mit Gnome zur Verfügung, sondern in Form von "Spins" auch mit einer grandiosen Anzahl weiterer Desktops: KDE Plasma 5.27, XFCE 4.18, Cinnamon 5.8, Mate 1.26, Lxqt 1.3, Budgie 10.8, Lxde stehen in separaten AusgabenDies ist voraussichtlich die letzte Fedora-Ausgabe mit KDE Plasma 5, das hier in Version 5.27 vorliegt. Für Fedora Linux 40 ist bereits der Schritt auf KDE Plasma 6 angepeilt. Sämtliche Spins liegen nicht nur für die X86-64-Architektur vor, sondern auch für ARM. Hinzu kommen wieder zwei Fedora-Varianten mit unveränderlichem Basissystem, deren Softwareausstattung exklusiv über Flatpaks erfolgt: Zur Fedora "Silverblue" mit Gnome und der
United States Latest News, United States Headlines
Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.
Cloud-Gaming unter Linux: Eine Alternative für schwierige FälleWer unter Linux neue AAA-Titel und Spiele mit nicht kompatiblem Anti-Cheat-Mechanismus spielen will, kann in die Cloud ausweichen. Wir stellen Anbieter vor.
Read more »
Die Ampel nach dem Asylkompromiss: Die Grünen haben zu knabbern, die FDP jubeltMonatelang hatten die Parteien in der Migrationsdebatte gestritten, doch nach einer Nachtschicht im Kanzleramt stand ein Deal, dem von Union bis Grüne alle zustimmten. Für den Kanzler ein großer Erfolg.
Read more »
Arte holt sich Zuschauer:innen vor die LinseDie Agentur Kessels Kramer hat für die Markenkampagne des öffentlich-rechtlichen Senders Arte die Öffentlichkeit beteiligt.
Read more »
Neue Studie bestätigt die Bedeutung von Echtzeitdaten für die proaktive Signalerkennung und die Verbesserung der PatientensicherheitBoston (ots/PRNewswire) - In einer Disziplin, die sich in 70 Jahren kaum weiterentwickelt hat, zeigt ArisGlobal mit seiner zum Patent angemeldeten Proactive Signal Detection-Technologie eine 40 % höhere
Read more »
