Die Natur hat unterschiedlich vom Regen profitiert. Es war einerseits nicht überall gleich trocken, andererseits waren die Regenmengen sehr verschieden. Unterschiedlich auf den Regen reagieren auch die Wiesen, Wälder, Seen und Flüsse.
Wie sieht es bei Wiesen und Feldern aus?Dort, wo es extrem trocken war und somit vieles vertrocknet ist, also beispielsweise im westlichen Mittelland, hilft der Regen nicht viel - was vertrocknet ist, bleibt vertrocknet. Einige Wiesen erholen sich wohl länger nicht. Dort wo Felder und Wiesen noch mehr oder weniger grün waren, hilft der Regen natürlich für ein paar Tage.
Wie sieht es bei den Wäldern aus?Viele Bäume leiden unter Trockenstress. Wenn es nun etwas Regen gibt, erholen sich diese nicht sofort. Auch der Waldboden ist natürlich sehr trocken. 20 bis 50 mm Regen reichen da nicht aus, um diesen wieder bis in tiefere Schichten zu durchnässen. Die Waldbrandgefahr ist aber sicher vielerorts etwas gedämpft. Ob man wieder Feuer entfachen darf, hängt von den Behörden der Kantone ab. Laut waldbrandgefahr.ch darf man z.B.
Was machen die Seen und Flüsse?Sehr unterschiedlich. Kleinere Flüsse und Bäche können bei kräftigen Regengüssen in kurzer Zeit stark anschwellen. So hat die Sitter bei Appenzell vor dem Regen 0.5 m³/s Wasser geführt, am Freitagabend für kurze Zeit bis 146 m³/s. Das entspricht einem Ereignis, dass statistisch gesehen nur alle 30 Jahre vorkommt. Die Seen reagieren etwas langsamer. Viele Seen im Mittelland sind zwischen 5 und 20 cm angestiegen.
00:11 Video Die Sitter bei der Listbrücke in Appenzell. Aus Meteo Zusatzmaterial vom 19.08.2022. abspielen. Laufzeit 11 Sekunden. Und die Seen im Süden?Im Südtessin ist nicht so viel Regen gefallen. Der Lago di Lugano stieg nur um 5 cm an. Mehr Wasser hat der Lago Maggiore mit einem Pegelanstieg von rund 20 cm bekommen. In beiden Seen fehlt aber noch immer sehr viel Wasser.
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