Johan Eliasch bleibt nach einer umstrittenen Wahl mindestens vier weitere Jahre bis 2026 Präsident des internationalen Skiverbandes Fis. Der britisch-schwedische Geschäftsmann hatte bei seiner Wiederwahl beim Ski-Kongress in Mailand keinen Gegenkandidaten.
Mailand - Der 60-jährige Eliasch führt den Skiverband seit Juni 2021 an. Er ist Nachfolger des langjährigen Präsidenten und im vergangenen Jahr gestorbenen Schweizers Gian Franco Kasper.
Eliasch erhielt 100 Prozent der abgegebenen Stimmen, aber nicht alle Delegierten hatten gewählt. Auf Antrag von Delegierten wurde per Abstimmung eine geheime Wahl festgelegt, die geforderte Option Nein als Antwort gab es nicht.
Eliasch gilt als umstritten in der Ski-Szene. Seine Vorschläge sorgen seit seinem Amtsantritt immer wieder für Irritationen und Kritik - etwa der Plan, Skirennen in Dubai zu veranstalten, den Riesenslalom auf nur einen Durchgang zu verknappen sowie Alpin-Weltcups zentral zu vermarkten. Bisher liegen die Vermarktungsrechte bei den Nationalverbänden, auf deren Gebieten die Weltcups stattfinden.
Das Vorhaben des Unternehmers, den Skiverband dadurch klimapositiv zu machen, dass durch eine eigene Initiative die Abholzung von Regenwald im Amazonasgebiet verhindert wird, bezeichnen viele Experten als absurd. Die Kritik: Allein der Entwaldungsschutz sorgt nicht dafür, dass zusätzliches CO2 aus der Luft gefiltert wird. dpa
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