Elementarteilchen: Wird der Kirschlorbeer jetzt auch in Deutschland verboten?

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Kampf gegen invasive Heckenpflanzen, Streit übers Anthropozän und Märchen über Elektroautos: Die Leseempfehlungen der Woche aus der Wissenschaftsredaktion des SPIEGEL.

trug, um ein mögliches Verbot des billigen, schnell wachsenden und immergrünen Busches, der ursprünglich aus Kleinasien und vom Balkan kommt. Hierzulande schirmt er hundertausende Privatgärten vor neugierigen Blicken ab. Naturschützer bemängeln jedoch, dass die Pflanze heimischen Insekten wenig zu bieten hat.

Ein Experte vom Nabu meinte sogar etwas überspitzt, dass der Kirschlorbeer ökologisch betrachtet ähnlich wertlos sei wie eine Betonwand. Das gefiel vielen Fans der Pflanze überhaupt nicht, und so warf man mir stellvertretend für alle Kirschlorbeer-Gegner Öko-Wahnsinn, Regulierungswut und komischerweise auch »links-versifftes Gutmenschentum« vor.

Es ist nur eine kleine Empirie, aber auf der etwa fünf Kilometer langen Wald-Strecke, die ich seit etwa zehn Jahren regelmäßig gehe oder laufe, sprießen von Jahr zu Jahr mehr Kirschlorbeer-Büsche. Auf einigen Arealen, die nicht weit von Wohngebieten entfernt sind, scheinen sie mir im Unterholz schon in der Überzahl zu sein. Auf jeden Fall stören sie den Nachwuchs heimischer Laubbäume.

Das ärgert mich, und daher versuche ich, was ich kann, um die Ausbreitung in »meinem« Wald zu stoppen. Doch die schnell wachsenden Kirschlorbeer-Biester sind zäh, wenn sie einem schon bis ans Knie reichen: Sie wurzeln sehr tief und lassen sich kaum aus dem Erdboden reißen. Zudem werde ich immer wieder kritisch beäugt, wenn ich an den Pflanzen herumruckele. Womöglich muss ich demnächst einen Spaten mitnehmen, wenn ich meine Runden drehe.

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