Die ohnehin nur noch marginalen Titelchancen von Efrén Vázquez haben sich in Aragón erledigt: Sturz, nur Platz 13. Auch Vázquez´ Teamkollege John McPhee ging zu Boden – dabei fuhr der Schotte zeitweise auf Platz 2!
So hatte sich das Racing Team Germany den Aragón-Grand Prix wahrlich nicht vorgestellt. Auf teils nasser, teil trockener Piste gingen beide Piloten zu Boden, am Ende reichte es nur zu drei WM-Punkten für Efrén Vázquez. Mit nun 52 Punkten Rückstand auf den neuen WM-Leader Alex Márquez ist der WM-Titel für Vázquez bei nur noch vier ausstehenden Rennen in ganz, ganz weite Ferne gerückt.
Efrén Vázquez, der das Team am Ende der Saison verlassen wird , stand an diesem Wochenende ausnahmsweise im Schatten von McPhee. Bereits im Qualifying war Vázquez langsamer als McPhee – und auch in der Anfangsphase des Rennens umrundete Vázquez den 5,078 Kilometer langen Kurs von Aragón einige Plätze hinter McPhee.
Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Wie viele andere Piloten auch übernahm sich Vázquez bei diesen äußerst delikaten Streckenbedingungen, stürzte und sah nur als 13. die Zielflagge. «Nach diesem Sturz war die Maschine von Efrén sehr kaputt», so Teamchef Dirk Heidolf. «Er konnte danach nur noch mit halber Kraft kämpfen, ansonsten hätte es für ihn noch zu einem Top-10-Platz gereicht.
Teamkollege John McPhee hinterließ einen deutlich besseren Eindruck. Der Schotte aus Oban fuhr zeitweise sogar auf der zweiten Position, dann allerdings wurde ihm eine Berührung mit dem späteren Zweiten Alex Márquez zum Verhängnis. «Márquez hat einen kleinen Fahrfehler gemacht, ich wurde auf den nassen Teil der Piste gedrückt und bin gestürzt.»
McPhee rappelte sich wieder auf, setzte das Rennen fort, stürzte dann jedoch ein zweites Mal. Damit war der Aragón-Grand Prix für ihn zu Ende. In der WM-Wertung rangiert McPhee trotz dieses Nullers weiterhin auf Position 13.
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