Wo sich früher vor allem die Obdach- und Hoffnungslosen, die Alkoholiker und Kleindealer versammelten, hat nun eine andere Klientel den öffentlichen Raum
Wo sich früher vor allem die Obdach- und Hoffnungslosen, die Alkoholiker und Kleindealer versammelten, hat nun eine andere Klientel den öffentlichen Raum übernommen: Am S-Bahnhof Holstenstraße und in seiner direkten Umgebung betteln Crack-Süchtige Passanten um Geld an, ziehen in aller Öffentlichkeit an ihren Pfeifen und durchleben ihren Rausch vor aller Augen.
Eine andere Frau steht mit ihrem Rollstuhl vor dem Bahnhof, ihr Oberkörper ist nach vorne gebeugt, ihr Gesicht von einer Kapuze verborgen. Die Ampel an der Stresemannstraße zeigt grün. Langsam rollt sie auf die Straße, ohne den Kopf zu heben, und bleibt in der Mitte stehen. Passanten sprechen sie an. Keine Reaktion. Die Ampel wechselt auf rot. Kurz entschlossen schiebt ein Mann sie von der Straße. Kaum ist er weg, schiebt sie sich langsam zurück auf die Fahrbahn.
Goekhan G. , der Chef vom „Schanzenbäcker“ am Holstenplatz, stimmt zu: „Es ist eine Belastung. Nachts, wenn ich herkomme und den Laden aufschließe, liegt auf unseren Tischen draußen Müll, die Crack-Abhängigen treffen sich hier genau vor der Tür. Wenn es kalt wird, wollen sie zu uns in den Laden – oder auch in die umliegenden Mietshäuser.“ Im Sommer sei noch mehr los. „Die Toiletten befeuern das Treiben“, so Goekhan G. zur MOPO.
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