Eine Frau mit zahlreichen Stichwunden wird tot in einem Auto entdeckt. Schnell glauben Ermittler zu wissen, wer das Opfer ist. Doch der Fall nimmt eine spektakuläre Wendung. Jetzt droht einem Duo ein Prozess wegen gemeinschaftlichen Mordes.
Sie soll für ein neues Leben mit Hilfe eines Bekannten eine Doppelgängerin umgebracht und ihren eigenen Tod vorgetäuscht haben - nun droht einer 24-Jährigen und ihrem gleichaltrigen mutmaßlichen Komplizen ein Prozess wegen gemeinschaftlichen Mordes. Eine entsprechende Anklage habe die Staatsanwaltschaft Ingolstadt zum dortigen Landgericht erhoben, teilte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag mit.
Zu einem vereinbarten Treffen soll die Verdächtige die Algerierin in Eppingen mit ihrem nun ebenfalls angeklagten Bekannten abholt haben. Auf der Fahrt nach Ingolstadt hätten die beiden die junge Frau in einem Waldstück unter einem Vorwand aus dem Auto gelockt, niedergeschlagen und mit 56 Messerstichen getötet. Danach hätten sie das Auto mit der Leiche der Frau in Ingolstadt abgestellt, wo sie später von Angehörigen der Verdächtigen gefunden wurde.
Sollte es zum Prozess kommen, müssen sich die beiden Angeklagten zudem jeweils wegen versuchter Anstiftung zum Mord verantworten. Die heute 24 Jahre alte Frau soll vor ihrem mutmaßlichen Doppelgängerinnen-Mordplan versucht haben, einen Bruder ihres Ex-Freundes töten zu lassen. Ihr mutmaßlicher Komplize soll in Untersuchungshaft erfolglos versucht haben, einen Mithäftling zur Tötung von Zeugen bei den Mordermittlungen zu bewegen.
In der Anklage stützt sich die Staatsanwaltschaft deshalb auf Angaben von mehr als 190 Zeuginnen und Zeugen, zahlreiche DNA-Spuren und Inhalte diverser Chatverläufe. Nun liegt es demnach am Landgericht Ingolstadt, darüber zu entscheiden, ob in der Sache ein Prozess folgt.
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