Der Besuch von FPÖ-Politikern bei den Taliban sorgt für Kopfschütteln. Alexander Schallenberg geht im 'Heute'-Gespräch hart mit Kickl ins Gericht.
UNO-Generalsekretär Guterres meinte zuletzt, die Welt gerate"aus den Fugen". Es gebe tiefe Gräben zwischen den Wirtschafts- und Militärmächten, die Spannungen nehmen zu. Stimmen Sie mit ihm überein?Wenn man sich den Planeten anschaut mit den vielen Brandherden und Spannungsfeldern, kann man wirklich diesen Eindruck gewinnen. Es ist auch richtig, dass der Generalsekretär als Stimme des Gewissens fungiert und daher sehr deutliche Worte findet.
Die größte Gefahr, die ich für uns Europäer sehe, ist, dass wir uns zu sehr auf unsere eigenen Probleme konzentrieren und automatisch davon ausgehen, dass das die Probleme des gesamten Planeten sind. Dem ist nicht so. Das Wichtigste an dieser UNO-Woche ist der Reality Check.
Wir dürfen kein"Cancelling" betreiben: Russland ist geografisch gesehen der größte Nachbar Europas und wird nicht verschwinden. Wir müssen mit ihnen zusammenarbeiten, genauso wie wir mit Indien oder China kooperieren.Ich nicht. Ich würde ihn suchen, wenn ich das Gefühl hätte, dass es Sinn macht – dieses Gefühl habe ich beim russischen Angriff auf die Ukraine momentan nicht.
Fakt ist aber, dass Österreich seit Jahresbeginn 2,2 Milliarden Euro für Gaslieferungen an Russland gezahlt hat. Der Anteil Russlands bei importiertem Gas lag im Juli bei 66 Prozent. Nur die Slowakei, Mazedonien und Serbien bezogen 2023 mehr Gas aus Russland. Wie passt das zusammen, Herr Außenminister?
Ein weiteres großes Thema ist der Getreide-Streit zwischen Polen und der Ukraine. Der selbsternannte größte Unterstützer der Ukraine wählt in einem Monat. Wie beurteilen Sie, dass im polnischen Wahlkampf gerade die so heikle Ukraine-Karte gespielt wird? Die Geschichte lehrt uns, dass unsere Vorväter bereits in krisenhaften Situationen waren, die ähnlich schlimm, wenn nicht sogar noch schlimmer waren. Die Menschheit hat es doch immer wieder geschafft, Lösungen auf dem Verhandlungsweg zu finden. Das stimmt optimistisch.
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