Seit mehr als zwei Monaten streiken die Fahrer auf der Autobahnraststätte Gräfenhausen, um ihren Auftraggeber unter Druck zu setzen. Nun dürfte eine weitere Eskalationsstufe im Arbeitskampf...
Seit mehr als zwei Monaten streiken die Fahrer auf der Autobahnraststätte Gräfenhausen, um ihren Auftraggeber unter Druck zu setzen. Nun dürfte eine weitere Eskalationsstufe im Arbeitskampf erreicht sein.
Mit einem Hungerstreik wollen die auf der südhessischen Autobahnraststätte Gräfenhausen streikenden Lastwagenfahrer nach Angaben eines Gewerkschafters ihren Forderungen nach ausstehenden Löhnen Nachdruck verleihen. Seit mehr als zwei Monaten stehen die vor allem aus Usbekistan und Georgien stammenden Fahrer mit ihren Wagen in Gräfenhausen, um ihren Auftraggeber in Polen unter Druck zu setzen. Der Hungerstreik habe am Dienstag begonnen.
Das gab der niederländische Gewerkschafter Edwin Atema, den die Fahrer zum Verhandlungsführer bestimmt haben, am Freitag bekannt. Damit ist eine weitere Eskalationsstufe in einem Arbeitskampf erreicht, der auch die Arbeitsverhältnisse im internationalen Gütertransport in den Fokus rückt. Die meisten der Fahrer haben nach eigenen Angaben seit Monaten kein Gehalt erhalten. Verhandlungen gibt es derzeit nichtDie meisten der Fahrer haben nach eigenen Angaben seit Monaten kein Gehalt erhalten. Verhandlungen gibt es derzeit nicht - der polnische Spediteur hat bereits vor Wochen Strafanzeige wegen Erpressung bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt gestellt. Auf Medienanfragen hat das Unternehmen seit Wochen nicht mehr reagiert.
„Die Fahrer sind verzweifelt“, sagte Gewerkschafter Atema, den die Fahrer zum Verhandlungsführer bestimmt haben. Viele hätten sich verschuldet, um überhaupt die Arbeit antreten zu können. Die Männer hätten sich von den Fahraufträgen in Westeuropa mehr Geld und bessere Lebensbedingungen für ihre Familien erhofft. „Ein bisschen Hoffnung haben wir noch“, sagte der aus Usbekistan stammende Adkhamjon Muminov. Jeden Tag. Überall.
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