Wie sich die Elite der Zukunft über den Mittag verpflegt. (Abo+)
Pork à la Russe Wo täglich rund 2500 Mahlzeiten verkauft werden, braucht es Organisation. Hier zeigt sie sich an den geordneten Menschenreihen. Alle scheinen verinnerlicht zu haben, wie diese sogenannte Free-Flow-Kantine funktioniert, und nutzen die Strecke von Theke zu Kasse optimal aus.
Das billigste Fleischmenü kommt aus der Sparte «Home» und kann alternativ mit Salat statt Gemüse bezogen werden. Wer sich nach der Kasse nochmals in eine Schlange stellen mag, für den gibt es auch noch gratis Wasser . Pluspunkte gibt es zudem für die Gewürztheke: Von gerösteten Zwiebeln über Sambal Oelek bis zum getrockneten Knoblauch findet sich hier alles. Was an Tempo geboten wird, das fehlt an Gemütlichkeit: Ob Boden, Wand oder Tisch – die dominierende Farbe ist braun. Dafür schmeckt das Essen. Einzig die Wodkasauce hat etwas zu viel Salz abbekommen.Student mit Brille I: «Die Anlage funktioniert berührungslos?» Student mit Brille II: «So wie ich es verstehe, analysiert das System Unregelmässigkeiten automatisch, indem es die falschen Komponenten anhand ihrer Geräusche erkennt und meldet.»Wie fein der Bartflaum auch spriessen mag – hier zeigt man, was bei ihm wächst. Bordeaux oder graue Sweatshirts mit Jeans sind zudem Pflicht. Und an den Rücken gehört ein praktischer Rucksack – gerne auch mit einem grossen Logo eines Sport-Brands.Die Herren besuchen das Restaurant immer in Grüppchen von mindestens fünf Mitgliedern. Die Frauen – sofern sie denn vorhanden sind – teilen sich auf diese Grüppchen auf. Gesprochen wird leise, angestanden wird geduldig und geordnet.
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