Ein Sturz und ein verhaltener 13. Platz am ersten Trainingstag beim MotoGP-Meeting in Argentinien. Ein Tag, den Ducati-Werkspilot Danilo Petrucci am liebsten aus dem Gedächtnis verbannen würde.
Danilo Petrucci hat sich die Chance im Mission Winnow Ducati-Werksteam als Nachfolger von Jorge Lorenzo durch gute Leistungen im Pramac-Kundenteam redlich verdient. In die MotoGP-WM 2019 startete der Italiener mit einem sechsten Platz in Katar, den ersten Trainingstag beim zweiten Saisonmeeting in Argentinien jedoch nur als 13.!
«Das war mein bisher schlimmster Tag als Ducati-Werkspilot», stöhnte der 28-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Im ersten Training machte ich einen Fehler, als ich ans Limit ging. Ich denke, die Piste war dafür aber noch nicht sauber genug und ich bin gestürzt. Am Nachmittag konnte ich mich davon wieder erholen und wurde schneller, gegen Trainingsende haben wir aber eine falsche Richtung eingeschlagen.
Wie Petrucci stürzte auch Suzuki-Pilot Joan Mir in Kurve 1. «Der Sturz war seltsam. Das Vorderrad blockierte und das passiert, wenn der Grip schlecht ist», erklärte der Ducati-Pilot. «Der Zustand der Strecke wird jedoch mit jeder Runde besser. Wahrscheinlich war es einfach noch zu früh für eine schnelle Runde. Ein Crash in der ersten Session, wenn man noch alle Dinge überprüfen muss, ist immer schlecht.
Die Zeitenliste am Freitag wurde von Petruccis Teamkollegen Andrea Dovizioso in 1:40,595 min angeführt, Pramac Ducati-Pilot Jack Miller war nur 9/1000 sec langsamer. Petrucci verlor 0,559 sec auf die Tagesbestzeit. «Ich habe meine Daten mit denen von Andrea und Jack verglichen – mir fehlt nicht viel», hielt Petrucci fest. «Auf meiner besten Runde habe ich einen Fehler gemacht, der mich 0,2 sec gekostet hat. Wir werden im dritten Training noch versuchen, es in die Top-10 zu schaffen. Durch den Crash haben wir nicht nur Zeit verloren, sondern auch einen Satz Reifen, was sich am Samstag noch als Problem herausstellen kann. Ich bin damit nicht sonderlich glücklich.
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