Nach dem Rennen in Austin sprach Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner über das seltsame Rennen von Sebastian Vettel und das Ziel, Mercedes noch etwas näher zu kommen.
Sebastian Vettel haderte. Mit der Strategie. Der ersten Rennhälfte. Und der letztendlich verpatzten Aufholjagd. «Wir haben uns für ein Setup mit wenig Abtrieb entschieden. Sebastian hatte Probleme, den nötigen Grip zu bekommen. Nachdem er frischere Reifen hatte, kam die Balance zurück», erklärte Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner.
«In der ersten Hälfte des Rennens war er überhaupt nicht konkurrenzfähig, er hat nicht mal mit den Zeiten der Sauber und Force India mithalten können», so der Brite weiter. Nachdem Daniel Ricciardo trotz Rang drei auch mathematisch keine Chancen mehr auf den Titel hat, hat sich eine Teamorder endgültig erledigt. «Es wird von jetzt bis Abu Dhabi freie Fahrt für beide Fahrer geben. Wir wollen die Saison auf einem Hoch beenden», sagte Horner.
In der Herstellerwertung gilt es nun noch, den zweiten Platz hinter Weltmeister Mercedes ins Ziel zu bringen. «Wir wollen in der Konstrukteurswertung den Job noch zu Ende bringen. Beide Fahrer haben heute einen außergewöhnlichen Job gemacht. Vor allem Daniel: Nach seinem schlechten Start war sein Rennen sehr beeindruckend», sagte Horner.
Was Mut macht: Die beiden Williams von Felipe Massa und Valtteri Bottas konnte der Australier hinter sich lassen. Das Ziel: Mercedes in den verbleibenden beiden Rennen noch etwas näherkommen. «Wir geben momentan eine Sekunde weg. Wenn wir das Defizit verringern können, möglicherweise auch nur um die Hälfte, können wir den Druck auf Mercedes vom Start weg vielleicht ein wenig erhöhen», so Horner.
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