Am Donnerstag wird durchgespielt, wie Menschen im Fall von Katastrophen alarmiert werden können. Um 11 Uhr sollen Handys piepsen und Sirenen heulen. ...
Beim bundesweiten Warntag an diesem Donnerstag stehen neben anderen Kanälen auch etwa 38.000 Sirenen für den Probealarm zur Verfügung. Bis zumindest ein Teil von ihnen zentral angesteuert werden kann, werden aber mindestens noch einige Monate vergehen, wie der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Ralph Tiesler, in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur erklärt.
Ein vollständiges und aktuelles Bild von den in Deutschland aufgestellten funktionstüchtigen Sirenen werde es 2024 geben, fügte Tiesler hinzu: „Das bundesweite Sirenenkataster soll im Laufe des kommenden Jahres als Plattform mit tagesaktuellen Daten zur Verfügung stehen.“ Exakt wie viele Sirenen es vor fünf Jahren oder vor zehn Jahren gab, weiß allerdings niemand mit Bestimmtheit zu sagen. Denn die bundesweite Übersicht - Katastrophenschutz ist Ländersache - wird erst jetzt erstellt.