Der Parteitag geriet für das Wagenknecht-Lager zum Fiasko. Seine Perspektive in der Partei ist unklar. Ein Problem ist das auch für DietmarBatsch. LinkeBPT
Bartsch auf dem Parteitag: Sein Machtbündnis mit Wagenknecht macht ihm zunehmend Probleme Foto: Martin Schutt/dpa
Die 41-jährige Hessin, sonst stets angriffslustig, wirkt zu Beginn etwas nervös, fängt sich aber. Ihre Reden wirken manchmal metallisch. Das Unsichere macht diese 40-Minuten-Rede zu etwas Besonderem. Der Applaus am Ende ist überwältigend. Wissler wankte, aber sie fällt nicht. So will sich wahrscheinlich auch die Linkspartei sehen, die in der tiefsten Krise seit ihrer Gründung vor 15 Jahren steckt.
Fiasko für Wagenknecht Für das überschaubar gewordene Wagenknecht-Lager war der Parteitag ein Fiasko, sowohl personell als auch inhaltlich erlitten es schweren Schiffbruch. Unklar ist, ob es noch eine Perspektive für sich in der Linken sieht. Allerdings dürfte auch der Reformer Bartsch einigen Grund zum Nachdenken haben.
Zwei Genoss:innen vom Jugendverband Solid bringt das auf die Palme. Eine Unverschämtheit, poltert einer. Ob Gregor die Sexismusdebatte am Abend zuvor überhaupt mitbekommen habe, eine andere. Die Partei hat sich verändert, ist jünger und „woker“ geworden. Und Gysi, vielleicht die letzte große Integrationsfigur der Partei, ist weit weg von dem, was vor allem jüngere Genoss:innen umtreibt.
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