Busse mit Elektroantrieb, energetisch sanierte Gebäude und nachhaltige Lieferketten: Die BSAG stellt ihren Plan vor, wie sie bis 2038 klimaneutral werden will.
Geplant sei, die Klimaneutralität ohne die Kompensation durch Zertifikate zu erreichen. Heißt: Die BSAG soll im Jahr 2038 nicht nur auf dem Papier, sondern tatsächlich klimaneutral agieren. In diesen Bereichen will das Unternehmen nachrüsten.
Laut Unternehmensangaben waren Dieselbusse im Jahr 2021 mit 21.000 Tonnen an den direkten CO2-Emissionen beteiligt – der Gesamtwert lag bei 25.000 Tonnen. Der Umstieg auf Elektroantrieb sei von zentraler Bedeutung, sagt BSAG-Vorstand Thorsten Harder. Gleiches gelte für den Ausbau der Ladeinfrastruktur, der bereits angelaufen sei. Zum Jahresende werde die BSAG ihre E-Bus-Flotte auf 20 Fahrzeuge erweitern. Während es sich dabei um Solobusse handelt, sollen zukünftig auch 50 Elektro-Gelenkbusse auf den Bremer Straßen unterwegs sein.Die Kosten für die Beschaffung sowie für den notwendigen Umbau des Betriebshofs Blumenthal taxiert das Unternehmen auf etwa 96 Millionen Euro. Die Umstellung der Busflotte soll dem Plan zufolge in den 2030er-Jahren abgeschlossen sein. Auch den restlichen Fuhrpark, zum Beispiel Sonderfahrzeuge und Baumaschinen, will das Unternehmen demnach klimaneutral umrüsten. Gut aufgestellt sieht sich die BSAG bei den Straßenbahnen, die bereits seit 2010 mit Ökostrom fahren.
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