Berlin & Brandenburg
Kremmen - Der geplante Aufbau großer Anlaufstellen für den Katastrophenfall in Brandenburg ist nach Ansicht der Landesregierung im Zeitplan. Das Kabinett befasste sich am Dienstag bei der auswärtigen Sitzung in Kremmen im Landkreis Oberhavel mit den Plänen. Bis Ende 2024 sollen alle sogenannten Katastrophenschutz-Leuchttürme fertig sein. Das Innenministerium ist zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann.
Die Katastrophenschutz-Zentren sollen in Notfällen wie einem großflächigen und langanhaltenden Stromausfall als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen, wie die Landesregierung nach der Kabinettssitzung mitteilte. Die Bevölkerung soll sich in den Zentren laut Innenministerium mit Trinkwasser und warmem Essen versorgen und aufwärmen können, Informationen und Strom etwa für Handys erhalten. Außerdem soll Erste Hilfe angeboten werden.
Das Land stellt den kreisfreien Städten und Landkreisen für den Aufbau der Zentren rund 40 Millionen Euro aus dem Brandenburg-Hilfspaket zur Abfederung der Energiekrise zur Verfügung. Die geplante Verteilung der Anlaufstellen ist unterschiedlich: Im Kreis Potsdam-Mittelmark sind zum Beispiel 22 Zentren geplant, in den Städten Brandenburg/Havel und Frankfurt jeweils 11.
Im Landkreis Oberhavel sind 20 "Leuchttürme" vorgesehen, darunter vier in Oranienburg. Der Landkreis erhält für die Ertüchtigung der Standorte insgesamt 2,6 Millionen Euro. Das Kabinett kam unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landrat Alexander Tönnies im Schloss Ziethen im Kremmener Ortsteil Groß Ziethen zusammen. Es war die 14. auswärtige Sitzung unter dem Motto "Kabinett vor Ort". Dabei ging es unter anderem auch um die wirtschaftliche Entwicklung von Oberhavel.
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