Sondereffekte und das volatile Börsenumfeld führten bei der BKS Bank zu einem Rückgang des Ergebnisses um 23,7 Prozent. Kreditgeschäft wuchs um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Kapitalerhöhung startet am 24. April.
Das Jahresergebnis präsentierte der Vorstand der BKS Bank am Dienstag in Wien. Insgesamt erzielte die BKS Bank, die 2022 ihr 100-jähriges Bestehen feierte, im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernjahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 63,3 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang von 23,7 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Sondereffekte haben sich, wie der Vorstand betont, auf den Jahresüberschuss ausgewirkt.
„Im Kreditgeschäft freuten wir uns über einen Anstieg der Forderungen an Kunden um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Obwohl viele Firmenkunden durch die coronabedingten Investitionsförderungen Investitionen vorgezogen haben, blieb die Kreditnachfrage vor allem in den ersten drei Quartalen hoch. Im Berichtsjahr haben wir konzernweit 1,9 Milliarden Euro an neuen Krediten vergeben", erklärt die Vorstandsvorsitzende der BKS Bank, Herta Stockbauer.
„Die Abkehr der EZB von der Niedrigzinspolitik hatte auf das Zinsgeschäft positive Auswirkungen“, so die Vorstandsvorsitzende. Die Zinserträge inklusive der sonstigen Zinserträge beliefen sich zum Jahresende 2022 auf 186,5 Millionen Euro, das ist ein Plus von 11,7 Prozent. Zufrieden zeigt sie sich auch mit der Entwicklung des Provisionsgeschäfts. Der Provisionsüberschuss sei mit 68,2 Millionen Euro auf gutem Niveau verblieben.