Fermin Aldeguer fuhr in Portimao ein körperbetontes Rennen. Von Startplatz 11 kämpfte sich der Gresini-Pilot im MotoGP-Rennen bis auf Rang 4. Sein größter Schwachpunkt: Das verbesserungswürdige Qualifying.
Fermin Aldeguer fuhr in Portimao ein körperbetontes Rennen. Von Startplatz 11 kämpfte sich der Gresini-Pilot im MotoGP-Rennen bis auf Rang 4. Sein größter Schwachpunkt: Das verbesserungswürdige Qualifying.
Jetzt für den Newsletter anmelden und alle Highlights zweimal wöchentlich direkt in den Posteingang erhalten! Super-Rookie Fermin Aldeguer bewies in Portimao einmal mehr, warum er als eines der größten Talente der neuen MotoGP-Generation gilt. Ohne großes Aufsehen fuhr der 20-Jährige im Rennen von Portimao aus der vierten Startreihe auf Rang 4 nach vorne – ein solides Ergebnis in einem Rennen, das Marco Bezzecchi dominierte. Auf den Sieger verlor Aldeguer knapp 13 Sekunden, doch auch Alex Marquez und Pedro Acosta fuhren in ihrer eigenen Liga. «Zum Ende lief es ziemlich gut», fasste Aldeguer sein Rennen zusammen. «Ein größeres Problem ist der Angriff auf eine Bestzeit am Samstag. Von Platz 11 aus zu starten, ist schwierig, mit so vielen Fahrern vor dir. Heute fuhren Marco, Alex und Acosta eine unglaubliche Pace – sie waren stark, sehr schnell während des gesamten Rennens. In der ersten Rennhälfte habe ich viel Zeit verloren, und der Druck im Vorderreifen stieg stark an. Alles in allem ist es ein gutes Resultat.»Gerade in der zweiten Rennhälfte fand Aleguer seinen Rhythmus und fuhr Zeiten, mit denen ein Podiumsplatz möglich gewesen wäre. Der Spanier hatte sich vorgenommen, seine Reifen besser einzuteilen – eine Lehre aus früheren Rennen. «In meiner Moto2-Zeit habe ich Probleme mit dem Vorderreifen gehabt, ich habe diesen zerstört», blickte er zurück. «Im Sprint hatte ich damit auch einige Probleme, im Rennen lief es anders. Ich bin anders herangegangen, um die Reifen besser zu verwalten.» Für einen kurzen Moment sorgte ein Kontakt mit Brad Binder für Aufregung, wobei sich die Heck-Aero der KTM RC16 ablöste. Eine Strafe blieb für den Spanier aus, die Aldeguer auch nicht erwartete. «Ich hätte es verstanden, wenn eine Strafe gekommen wäre. Doch es war ein normaler Zwischenfall. Wir kämpften um Position 5, es war nichts Extremes. Ich habe versucht, zu überholen, und Brad hat die Linie zugemacht, woraufhin es eine Kontakt gab.» Das größte Problem für Aldeguer ist, das Optimum im Qualifying herauszuholen. «Es geht darum, das Limit des Bikes zu verstehen. Das Basis-Setup am Ende des Jahres steht fest. Auf vielen Strecken gelingt mir ein gutes Qualifying, aber hier kämpfte ich von Anfang an stärker mit dem Gefühl zum Vorderreifen, vor allem wenn ich mit dem weichen und mittelharten Reifen unterwegs war. Auf dem harten Reifen lief es deutlich besser – aber das ist ein Handicap für mich.» Mit 203 Punkten in der Gesamtwertung hat der Rookie die 200er-Marke durchbrochen und festigt Platz 8. Fabio Quartararo liegt allerdings nur fünf Zähler hinter ihm. Dafür ist die Gresini-Mannschaft mit dem starken Duo auf Position 2 eine Macht in der Teamwertung.1. Marco Bezzecchi , Aprilia, 25 Runden in 41:13,616 min– Francesco Bagnaia , Ducati, 15 Runden zurück1. M. Marquez, 545 Punkte. 2. A. Marquez 445. 3. Bezzecchi 323. 4. Bagnaia 288. 5. Acosta 285. 6. Di Giannantonio 239. 7. Morbidelli 227. 8. Aldeguer 203. 9. Quartararo 198. 10. R. Fernandez 146. 11. Binder 145. 12. Zarco 144. 13. Marini 133. 14. Bastianini 106. 15. Mir 93. 16. Ogura 88. 17. Vinales 72. 18. Miller 72. 19. Rins 66. 20. Oliveira 38. 21. Martin 34. 22. P. Espargaro 29. 23. Nakagami 10. 24. Savadori 8. 25. A. Fernandez 8. 26. Chantra 7. 27. Bulega 1. 28. A. Espargaro 0. 29. Michele Pirro 0.1. Ducati Lenovo Team, 834 Punkte. 2. BK8 Gresini Racing 648. 3. Pertamina Enduro VR46 Racing 466. 4. Red Bull KTM Factory Racing 430. 5. Aprilia Racing 365. 6. Monster Energy Yamaha 264. 7. Trackhouse MotoGP Team 234. 8. Honda HRC Castrol Team 226. 9. Red Bull KTM Tech3 Racing 207. 10. LCR Honda 151. 11. Prima Pramac Yamaha Racing 113.Marc und Alex Marquez haben in der MotoGP-Saison 2025 etwas erreicht, das nur sehr wenigen Brüdern im Spitzensport gelungen ist. Dabei stand die Karriere von beiden bereits kurz vor dem Aus.
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