Obwohl der aktuelle Moto2-WM-Zehnte wegen einer Handverletzung nicht hundert Prozent fit ist, zeigte der Deutsche Marcel Schrötter im Training zur 40. Ausgabe des Acht-Stunden-Rennens in Suzuka erstaunliche Leistungen.
Marcel Schrötter feiert an diesem Wochenende seine Premiere bei den prestigeträchtigen «Suzuka 8hours». Ursprünglich war geplant, dass der 24-Jährige dieses Achtstunden-Rennen nur mit dem Japaner Hideyuki Ogata, der gleichzeitig auch als Teamchef bei S-Pulse Dream Racing fungiert, als Partner bestreiten wird. Ein Trainingssturz in der Vorwoche, bei dem sich Schrötter das linke Kahnbein verletzte, erforderte allerdings ein Umdenken.
Angesichts der beschwerlichen Umstände zieht sich Schrötter sehr beachtlich aus der Affäre. Nach anfänglichen Bedenken, ob er überhaupt einsatzfähig sein wird, fuhr Schrötter mit einer Stütze am Handgelenk in allen Trainingssessions bislang an diesem Wochenende überaus konkurrenzfähige Rundenzeiten. Aufgrund dieser Leistungen keimte die Hoffnung wieder auf, das gesteckte Ziel, in den Qualifyings den Sprung in die Top-10 zu schaffen.
Die «Suzuka 8hours» ist seit Jahren ein Fixtermin der FIM Endurance World Championship. Mit dem Austragungsort auf dem Suzuka International Circuit, also unmittelbar vor der Haustüre aller namhaften japanischen Werke, kommt dieser Veranstaltung eine ganz besondere Bedeutung zu. In diesem Jahr feiert dieser Klassiker des Zweiradrennsports außerdem sein 40-jähriges Jubiläum.
«Einerseits bin ich sehr enttäuscht, dass wir uns nicht für die Top-10 qualifizieren konnten. Auf der anderen Seite bin ich hingegen aber unglaublich erleichtert und froh, dass ich überhaupt fahren kann. Nach der ernüchternden Diagnose mit der Kahnbeinverletzung an der linken Hand habe ich mich eigentlich schon am Heimflug gesehen, anstatt bei dieser tollen Veranstaltung dabei zu sein. Doch ich muss sagen, dass ich angesichts der Umstände ganz gut zurechtkomme.
«Trotzdem ist es sehr schade, weil wir so knapp gescheitert sind. Letztendlich fehlte weniger als eine Zehntelsekunde für die Top-10. Wir waren uns aber bewusst, dass es mit der kurzfristigen Verpflichtung von Alex ein wenig schwerer wird, unser insgeheimes Ziel zu schaffen. Als Ersatzfahrer fehlt ihm im Moment ein bisschen Speed. Trotzdem fuhr er ein starkes erstes Zeittraining, vermochte sich aber im zweiten Qualifying nicht weiter zu steigern.
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