Nach 85 Tagen in der Klinik: Ärzte retten Corona-Leugner das Leben - zum Abschied sagt er nicht mal Danke
Zunächst bleibt der Familienvater daraufhin stabil. Er kann nach einigen Tagen entisoliert werden, da er nicht mehr ansteckend ist. Am 29. September wird allerdings eine bakterielle Infektion festgestellt. Der Zustand von Marian ist kritisch.
Trotz der Lage zweifelt die Ehefrau an der Existenz des Coronavirus. Stattdessen platziert sie Heilsteine im Krankenzimmer ihres Mannes. Diese sollen ihn unterstützen.Am 7. Oktober erleidet Marian Thrombosen. Sein Zustand ist weiterhin kritisch. Die Frau ruft einen Priester für die letzte Salbung ihres Mannes. Einen Tag später stabilisiert sich der Zustand ein wenig. Am 18. Oktober kann der ECMO-Einsatz nach 35 Tagen beendet werden.
Der Patient kommt daraufhin in Frühreha der Klinik. Nach drei weiteren Wochen kann Marian K. nach insgesamt 85 Tagen Aufenthalt in der Klinik Bogenhausen endlich entlassen werden. Er macht dies ohne ein Wort des Dankes oder der Wertschätzung. Eine Impfung gegen Corona lehnt er weiterhin ab. Auf der Krankenhaus-Website wird ein Mitarbeiter zu dem Fall von Marian zitiert: „Hätte ich das gewusst … hören wir immer wieder. Es gibt aber eben auch die, die auch nach wochenlanger Beatmung behaupten, das hätte alles nichts mit Covid zu tun. Dieser Patient verließ uns ohne Danke, ohne Tschüss. Das ist fürs Team nach fast drei Monaten Kampf wie ein Schlag ins Gesicht.
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