Vor 40 Jahren stürzte sich ein Flüchtling aus dem Fenster des Verwaltungsgerichts. Die Tragödie markierte den Anfang der Kirchenasyl-Bewegung. In Berlin wird jetzt der Ereignisse gedacht.
Altuns Tod bewegte die protestantische Heilig-Kreuz-Kirche in Kreuzberg als erste deutsche Kirchengemeinde dazu, abgelehnten Asylbewerber*innen Schutz zu gewähren – es war der Start der bundesweiten Kirchenasylbewegung. Hunderte Flüchtlinge haben seitdem engagierte Gemeindemitglieder mit ihrer Arbeit vor einer Abschiebung bewahrt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung am 30. und 31. August in der Heilig-Kreuz-Kirche, zu der auch Gäste aus Kanada, den USA, Mexiko, Guatemala, Griechenland und Polen erwartet werden, ist kostenlos. Aktuell gibt es nach Angabe des bundesweiten Netzwerks „Asyl in der Kirche“ insgesamt „431 aktive Kirchenasyle mit mindestens 655 Personen, davon sind etwa 136 Kinder“. 405 Kirchenasyle sind „Dublin-Fälle“, bei denen Menschen die Überstellung in ein anderes EU-Land droht. In diesem Jahr wurden bis August bereits 285 Kirchenasyle beendet, teilt „Asyl in der Kirche“ mit. Für Gemeinden ist das Asyl eine schwere Belastung.
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