300 Wissenschaftler warnen EU-Parlament vor Verbot für Verbrenner-Autos verbrennerverbot EUParlament
Hunderte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind besorgt, dass das EU-Parlament kommende Woche ein Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotor befürworten könnte. Sie haben sich in einer "Internationalen Vereinigung zur Erforschung nachhaltiger Antriebs- und Fahrzeugtechnik" zusammengefunden und einen offenen Brief an die europäischen Parlamentarier verfasst.
Die Expertinnen und Experten insbesondere aus den Fächern Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Chemie meinen, dass die CO₂-Bilanz von batterieelektrisch betriebenen Autos wesentlich schlechter als oft angegeben sei, unter anderem da der zusätzliche Strombedarf zunächst hauptsächlich durch fossile Energieträger gedeckt werden müsste.
Bei einem Verbrennerverbot hingegen würden Fahrzeuge in einigen Anwendungsgebieten teurer, wie zum Beispiel im Zivilschutz, Militär, für Feuerwehren, Krankenwagen und Landmaschinen. Es bestehe auch die Gefahr, dass Knowhow zu Verbrennungsmotoren verlorenginge, wenn sich alle Autohersteller auf batterieelektrische Modelle konzentrieren würden.Der aktuelle ist nicht der erste Brief, den Forscherinnen und Forscher unter dem Label IASTEC veröffentlichen.
Der besagte Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie hat auch den aktuellen offenen Brief unterschrieben. Mit ihm 313 weitere Fachleute, darunter diverse vom KIT, insgesamt rund 60 aus Deutschland. , ab 2035 nur noch emissionsfreie Pkw und leichte Nutzfahrzeuge neu zuzulassen. Im Plenum des Parlaments wird voraussichtlich kommende Woche darüber abgestimmt.
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