Die prominente US-Senatorin Dianne Feinstein ist tot. Die Demokratin sei Donnerstagnacht (Ortszeit) in Washington, DC im Alter von 90 Jahren gestorben, bestätigte ihr Büro. Feinstein war eine Pionierin in der US-Politik: Unter anderem war sie die erste Bürgermeisterin San Franciscos und die erste Frau, die den Vorsitz im mächtigen Geheimdienstausschuss des Senats innehatte. Es gab Würdigungen von allen Seiten der Politik.
Noch am Donnerstag habe sie an einer Abstimmung teilgenommen, am Abend sei sie in ihrem Zuhause verstorben. Die Demokratin aus dem Bundesstaat Kalifornien war zuletzt die älteste Senatorin in der Kongresskammer. Im Februar hatte sie angekündigt, aus gesundheitlichen Gründen bei der Wahl im kommenden Jahr nicht noch einmal anzutreten.
Feinstein hatte in ihrer langen politischen Laufbahn zahlreiche ranghohe Ämter inne und war als Frau damit oft Pionierin. Von 1978 bis 1988 war sie die erste Bürgermeisterin von San Francisco, nachdem ihr Vorgänger George Moscone und der Schwulenrechtsaktivist Harvey Milk im Rathaus erschossen worden waren. 1992 wurde sie als erste Frau für den einflussreichen Bundesstaat Kalifornien in den Senat gewählt.
Probleme zu lösen sei das, was sie in den vergangenen 30 Jahren getan habe. „Und das ist es, was ich in den nächsten zwei Jahren zu tun gedenke.“ Zu Feinsteins Erfolgen zählen beispielsweise das Verbot von Sturmgewehren im Jahr 1994 und die Erstellung eines 6.700 Seiten umfassenden Berichts über das geheime CIA-Folterprogramm während des „Krieges gegen den Terror“. Eines der Hauptanliegen Feinsteins war stets der Kampf gegen die laxen Waffengesetze in den USA.
Im Senat wurde ihr Sitz verhängt, und die Senatorinnen und Senatoren gedachten Feinsteins mit einer Schweigeminute. Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, zeigte sich erschüttert und nannte die Verstorbene eine „Riesin im Senat. Senatorin Dianne Feinstein war einer der wundervollsten Menschen, die den Senat, ja das ganze Land mit ihrer Präsenz ehrten.“
Der republikanische Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell, würdigte Feinstein als besondere Politikerin und nannte sie eine Freundin.Feinstein gratulierte Barack Obama im Jänner 2009, als er zum ersten schwarzen US-Präsidenten angelobt wurdeIm Senat haben die Demokraten nur mit der Stimme der Vizepräsidentin Kamala Harris eine Mehrheit.
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